Berner Zibelemärit 2013

Zwibele oder Zibele? Hauptsache Berner Zibelemärit!

Einmal pro Jahr findet in der Schweizer Bundesstadt der “Bärner Zibelemärit” – der Bärner Zwiebelnmarkt – statt. Und zwar immer am vierten Montag des Novembers. Es ist ein wahres Stadtfest. Von den frühen Morgenstunden, bis in die späten Abendstunden. Der Zibelemärit ist eine Berner Tradition, für jung und alt. Und diese Tradition gilt auch in der ganzen Schweiz und im nahen Ausland als wahres Erlebnis.

Zwiebelnzöpfe, Zwiebelnkränze, Zwiebelnfiguren, Zwiebelnkuchen

Das (ursprüngliche) Sortiment der Marktverkäufer ist relativ simpel: Da gibt es Zwiebeln so weit das Auge reicht, in jeder möglichen Form. In den frühen Morgenstunde, so ab 04:30 Uhr, gibt es bei den Marktständen geflochtene Zwiebelnzöpfe und Zwiebelnkränze, gebastelte Zwiebelnfiguren in allen möglichen Farben und Formen – und natürlich auch Zwiebelkuchen zum sofortigen Verzerr. Naja, zumindest im traditionellen Teil des Marktes. Inzwischen verkauft sich am Zibelemärit (leider) alles Mögliche: So gibt es nun auch Textilien, Schmuck, Keramik und Spielwaren zu finden. Über Sinn und Unsinn dieses Angebots lässt sich streiten.

Ein Stück “Zibelechuechä” vor der Arbeit, ein Glühwein nach der Arbeit

Die meisten Stadtberner nehmen am Zibelemärit nicht frei – höchstens am darauf folgenden Tag. Dennoch besuchen viele Einheimische den Markt in den frühen Morgenstunden, und gönnen sich zum Frühstück ein Stück Zwiebelkuchen (mit einem Glas Weisswein, jedoch sagt dies nicht den Vorgesetzten!). Am Nachmittag, wenn die Kinder sich in der Innenstadt zur grossen Konfettischlacht treffen, da wird normal geschuftet. Selbstverständlich wird an diesem Tag aber früher Feierabend gemacht – und zur Feier des Tages ein, zwei, drei Glühweine getrunken. Mit einem Stück Zibelechuechä, natürlich!

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